Warum Musikunterricht besonders schwer zu planen ist

Ein normaler Kalender kennt Termine.

Instrumentalunterricht kennt zusätzlich Menschen, Schulen, Ensembles, Fahrzeiten und sehr viele wiederkehrende Einschränkungen.

Deshalb kann die Planung eines Musikschul-Nachmittags überraschend komplex werden.

Viele kurze, wiederkehrende Termine

Instrumentalunterricht findet häufig wöchentlich statt.

30 Minuten hier.

45 Minuten dort.

Vielleicht 60 Minuten bei einem fortgeschrittenen Schüler.

Dadurch muss ein relativ enger Zeitraum sehr genau aufgeteilt werden.

Eine kleine Lücke kann schnell unbrauchbar sein.

Schüler:innen haben eigene Stundenpläne

Kinder und Jugendliche bringen bereits einen Stundenplan mit.

Dazu kommen:

  • Nachmittagsunterricht
  • Sport
  • Ensembles
  • andere Musikfächer
  • Fahrtwege
  • Betreuung

„Nach der Schule“ ist deshalb kein einheitliches Zeitfenster.

Auch Lehrkräfte haben mehrere Systeme

Viele Instrumentallehrkräfte unterrichten nicht ausschließlich an einem Ort.

Damit kommen weitere Bedingungen hinzu:

  • Raumverfügbarkeit
  • Fahrzeit
  • unterschiedliche Unterrichtstage
  • mehrere Standorte

Der Plan muss also mehr lösen als nur:

Schüler A ist um 15 Uhr frei.

Gruppen machen es noch interessanter

Bei zwei oder mehr Teilnehmer:innen müssen mehrere Verfügbarkeiten gleichzeitig überschneiden.

Je größer die Gruppe, desto geringer wird häufig die Zahl gemeinsamer Zeitfenster.

Planung beginnt deshalb mit guten Verfügbarkeiten

Bevor ein Algorithmus, eine Tabelle oder eine Lehrkraft einen guten Stundenplan erstellen kann, braucht es zunächst saubere Informationen.

Wann kann wer wirklich?

COMUS konzentriert sich genau auf diese Grundlage.

Verfügbarkeiten werden strukturiert gesammelt und können anschließend für die Einteilung genutzt werden.

Damit wird aus:

„Ich glaube, irgendwo am Dienstag könnte es gehen“

eine tatsächliche Planungsgrundlage.