Stundenplan mit vielen Musikschülern: Warum Excel irgendwann schwierig wird

Vorweg:

Excel ist ziemlich gut.

Oder Google Sheets. Oder Numbers.

Man kann damit Listen führen, Zeiten markieren und sogar komplexe Planungssysteme bauen.

Das Problem beginnt nicht beim Werkzeug.

Es beginnt bei der Anzahl der Beziehungen.

Eine Tabelle zeigt Daten – aber nicht automatisch ihre Bedeutung

Nehmen wir 25 Schüler:innen.

Für jede Person gibt es mehrere mögliche Zeiten.

Einige sind bevorzugt.

Andere gerade noch möglich.

Dazu kommen unterschiedliche Unterrichtslängen.

Aus einer einfachen Liste wird schnell eine große Matrix.

Sie bleibt lösbar.

Aber jede Änderung beeinflusst möglicherweise mehrere andere Entscheidungen.

Änderungen sind der eigentliche Stressfaktor

Der erste Plan ist selten das einzige Problem.

Interessanter wird es bei:

„Ich kann doch erst später.“

Oder:

„Ab Oktober ändert sich mein Stundenplan.“

Jetzt muss nicht nur ein Termin verschoben werden.

Es muss geprüft werden:

  • Wer nutzt den neuen Slot?
  • Welche Alternative hatte diese Person?
  • Entsteht anderswo eine Lücke?
  • Muss noch jemand verschoben werden?

Strukturierte Daten machen Anpassungen leichter

Tabellen können dafür gebaut werden.

Aber irgendwann entsteht im Grunde eine kleine Anwendung innerhalb der Tabelle.

An diesem Punkt lohnt sich die Frage:

Sollte das Werkzeug das Problem bereits verstehen?

COMUS wurde deshalb nicht einfach als schönerer Kalender gedacht.

Die Verfügbarkeiten der Schüler:innen sind Teil des Modells.

Dadurch können sie direkt zur Planung verwendet werden.

Excel bleibt ein hervorragendes Werkzeug.

Aber nicht jedes Problem muss eine Tabelle werden.